Das schreibt die Presse

" (...) Wolfgang Kleber hatte eigens für diesen Abend ein kleines Ensemblestück für Orgel, Instrumental- und Vokalsolisten geschrieben, in dem die besondere Stimmung des Klaviers irritierend taumelnde Tonfolgen und wundersame Akkordfärbungen verursacht. Die eng verzahnten Stimmen bilden ein ebenso zartes wie dichtes Geflecht um Bibelzitate und ein persisches Gedicht, die drei Vokalsolisten (Irmhild Wicking, David Pichlmaier, Florian Rosskopp) von verschiedenen Positionen des Kirchenraums her einwarfen: eine reizvolle Klangmeditation, der das große Publikum konzentriert folgte (...) "

Johannes Breckner, Darmstädter Echo

"(...) Reger-Gesprächskonzert: Kleber offenbart die Struktur im scheinbaren Chaos dieses Monumentalwerks, schafft Orientierungspunkte für das Hören und bewirkt im vorhinein eine Art Vertrautheit mit Regers Musik....Klarheit und Linier in ein an sich schwer überschaubares Werk zu bringen, gelingt Kleber jedoch vor allem durch seine viruose Interpretation. Auch wenn er- wie allgemein üblich - Regers überzogene Temo-Angaben nicht ganz wörtlich nimmt, bleiben die Tempi teilweise atemraubend. Klebers Spiel verliert jedoch auch in diesen Momenten nichts von seiner Prägnanz und Differenziertheit (...) "

Michael Knögel, Darmstädter Echo

"(...) Man glaubte drei Meister ihres Faches beim Kammermusikspiel zu hören, als Wolfgang Kleber zu Beginn seines Orgelabends in der Darmstädter Pauluskirche Bachs Triosonate c-moll bot. Be temperamentvoller Wiedergabe waren die Stimmen farbig voneinander abgehoben und doch schlüssig in Beziehung gesetzt. Deutliche Artikulation und Ausführung des Rhythmus der derei Sätze trugen zum überzeugenden Gesamtbild bei. ... Kleber bewährte sich wieder einmal als phänomenaler Reger-Interpret... Reger, so gespielt, vermag die Zuhörer mitzureißen... Wolfgang Kleber erging sich mit hörbarer Freude im Jazz-Idiom (...) für die Musik Messiaens, ihre Spannweite zwischen Meditation und Ekstase, zwischen Improvisation und Kalkül, hat Kleber das rechte Gespür (...) "

Prof. Klaus Trapp, Darmstädter Echo

"(...) Zu den Fähigkeiten des Organisten Wolfgang Kleber gehört die mit einer kultivierten Anschlagstechnik artikulatorische Sorgfalt und gestalterische Ruhe in lebendige und äußerst musikantische Interpretationen einzubringen (...) "

Dr. Andreas Bomba, Frankfurter Neue Presse

"(...) Orgelabende mit Wolfgang Kleber zeichnen sich stets durch ein originelles Programm aus.... ....gelang es in teilweise atemberaubender Manier, Messiaens orchestrale Klangvorstellungen auf die Orgel zu übertragen... Eingangs hatte er mit Buxtehudes Präludium fis-moll und César Francks Choral E-dur barocke Spielfreude, fulminante Pedalpassagen und repräsentativen Glanz einerseits, eine Wanderung zwischen schmeichelnder Süße und hymnischem Aufblühen andererseits einander gegenübergestellt (...) "

Albrecht Schmidt, Darmstädter Echo

"(...) Am Ende des zwölften und letzten Sommerorgelkonzerts in der Darmstädter Pauluskirche stand eine eindrucksvolle Uraufführung: Wolfgang Klebers Fantasie für Fagott, Sopran und Orgel nach einem altpersischen Gedicht. Als "Inbegriff des Tanzes" wird der Schöpfer angesprochen, "vor dessen Wahrhaftigkeit alles ein Spiel und Gleichnis ist". Kleber deutet den Text in einer sich ekstatisch steigernden Musik aus. Der Orgel kommt dabei eine Führungsaufgabe zu, wenn ausgreifende Tonkaskaden gleichsam das Weltall durchmessen. Die Singstimme schwingt sich immer wieder jubilierend über den Instrumentalsatz hinaus, während das Fagott eher grundierende Aufgaben wahrnimmt. Die Sopranistin Barbara Meszaros, der Fagottist Gabor Meszaros und Kleber an der Orgel sorgten für eine packende Wiedergabe (...) "

Klaus Trapp, Darmstädter Echo

START  |  IMPRESSUM  |  DATENSCHUTZ   © 2009-2018 Wolfgang Kleber. Webdesign: WERLAND